Klimafreundliche Küche

geändert am 11. Juli 2022

Besonders klimafreundlich sind alle Gerichte ohne kochen. In einen Apfel reinzubeißen schadet dem Klima weit weniger als Apfelmus zu verzehren. Und vor allem, wenn das Apfelmus aus einer Packung kommt, also industriell aufbereitet wurde. Wie sieht eine klimafreundliche Küche aus?

Klimafreundliche Küche bedeutet weniger Strom zu verbrauchen

Dies funktioniert einerseits durch Maßnahmen, die Strom einsparen, andererseits durch stromsparende Haushaltsgeräte. Eine Maßnahme ist beispielsweise Stromsparen beim Kühlschrank. Das Bundesumweltamt empfiehlt als optimale Kühlschranktemperatur ca. 7 °C. Wenn Du die Temperatur um 1 °C senkst und den Kühlschrank bei 6 °C betreibst, steigt Dein Stromverbrauch bereits um etwa 6 %.

Bei einer Neuanschaffung lohnt sich dieser stromsparende Kühlschrank. Neue Energieeffizienzklasse B (das derzeit Beste am Markt) (Werbung)

Zuletzt aktualisiert am Februar 5, 2024 um 7:48 pm . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Energieeffizienz – stromsparende Geräte

Natürlich lassen sich nicht alle Lebensmittel roh verzehren, d.h. sie müssen gekocht werden. Am besten in einer klimafreundlichen Küche. In dieser stehen selbstverständlich energiesparende Elektrogeräte, am besten mit der alten Energieeffizienzklasse A+++ (ab dem 01.03.2021 gibt es nur noch A – G, wobei derzeit kein Gerät A (dunkelgrün) erfüllt. B ist momentan das Beste und in der Farbampel grün). Das bedeutet jedoch nicht, ältere Geräte einfach rauszuwerfen, aber bei einer notwendigen Neuanschaffung ist darauf zu achten. Dies gilt besonders für den Kühlschrank und den Tiefkühler. Aber auch alle anderen kleinen elektrischen Helferlein in der Küche sollten energiesparend sein, denn konventioneller Kraftwerksstrom verursacht bei der Erzeugung den Ausstoß von Kohlendioxid.

Klimafreundliche Küche – mit Strom oder mit Gas kochen?

Obwohl Erdgas zu den fossilen Brennstoffen zählt, ist das Kochen mit Gas am klimafreundlichsten, da es direkt verbrannt wird. Die bei der Stromerzeugung im Kraftwerk entstehenden Umwandlungsverluste entfallen. Allerdings kommt das Gas in Deutschland überwiegend aus Russland.

Aber nicht jeder besitzt einen Gasherd in seiner Küche. Ein Stromanschluss hingegen befindet sich in jedem Haushalt. Wer mit Strom kocht, sollte Ökostrom beziehen. Ein Induktionsherd, der mit Strom aus 100% Wasser- oder Windkraft oder aus der eigenen Photovoltaikanlage betrieben wird, schlägt den Gasherd.

Mit Ökostrom betrieben kochst du CO2-frei. Nutze die Timerfunktion, das spart Strom! (Werbung)

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Teste Deine Kochtöpfe und Pfannen bevor Du Dir einen Induktionsherd zulegst. Einfach einen Magneten an den Topfboden halten, bleibt er dran, brauchst Du keine neuen Töpfe oder Pfannen.

Falls sich Deine Töpfe und Pfannen nicht für den Induktionsherd eignen, hier ein Tipp für hochwertige Töpfe und Pfannen. (Werbung)

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Und noch ein Tipp, falls Du Deinen Strom selber produzieren willst. Hier erfährst du alles, was du über eine Photovoltaikanlage wissen musst (Werbung).

Klimafreundliche Küche – Deckel auf den Topf!

Beim Kochen von Wasser oder den meisten Gerichten: Deckel auf den Topf! Das spart bis zu 65 % Energie.

Wer kleine Mengen Wasser erhitzen möchte, etwa für einen Tee, sollte das mit dem Wasserkocher tun. Im Vergleich zum Elektroherd verbraucht ein Wasserkocher nur die Hälfte des Stroms.

Wer keinen Gas- oder Induktionsherd besitzt, sollte kleine Mengen Wasser im Wasserkocher erhitzen. Allerdings sind diese regelmäßig zu entkalken, denn ein verkalktes Gerät verbraucht rund 30 Prozent mehr Strom.

Gemeinsam essen erspart das Aufwärmen

Und am besten gemeinsam essen. Das ist nicht nur gemütlicher, es ist wesentlich klimafreundlicher, als das Essen für jedes einzelne Familienmitglied aufzuwärmen.

Klimafreundliche Küche – biologisch putzen

Wer Wert auf eine klimafreundliche Küche legt, greift beim Putzen am besten auf biologische Mittel zurück. Dies entlastet unsere Umwelt.
Ein Küchenreiniger basierend auf effektiven Mikroorganismen löst Fettrückstände und starke Verschmutzungen problemlos. Ferner hemmt er die Keimbildung und ist lebensmitteltauglich.
Als Putztuch empfiehlt sich ein Bambus-Allzwecktuch, dieses Tuch reinigt teilweise auch ohne Reinigungsmittel. Biologisch abbaubare Putzschwämme aus einer Mischung aus Kokos und Baumwolle oder aus Zellulose. Sie lassen sich waschen und sind frei von Plastik.

Ökologische Putztücher und Schwämme (Werbung)

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